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Archiv der Kategorie Geborgenheit
Ich klage es dir
10.3.2010 von Achim.
Herr, ich werde sehr geschlagen. Sie drohen mir. Sie reden über mich. Hinter meinem Rücken hecken sie Pläne aus. Gegen mich.
Aber ich weiß, du bist meine Rettung, mein Schild und mein Schirm. Du allein bist der Fels, auf dem ich sicher wohne. Bin ich bei dir, dann ist deine Kraft um mich herum. Du schützt mich, dass ich sicher lebe. Ich lebe vor dir. Danke, Herr, dafür.
Amen.
Geschrieben in Leid, Klage, Geborgenheit, Allein | Drucken | 1 Kommentar »
Katastrophe
19.1.2010 von Achim.
Herr, der Boden schwankt unter meinen Füßen. Nichts ist mehr da, wo es gestern noch war. Alles ist verrückt.
Auch ich. Wer bin ich jetzt? Wo soll ich hin? Was bedeutet noch etwas? Und wie geht mein Leben weiter?
Häuser sind eingestürzt. Bäume entwurzelt. Menschen tot.
Wo ich auch hinschaue. Alles ist anders. Und ich will es so nicht!
Ich will leben. Rette mich.
Mache meine Füße fest. Mach alles wieder gut.
Amen.
Geschrieben in Schöpfung, Verlust, Zweifel, Leben, Krieg, Gefühl, Klage, Krankheit, Geborgenheit | Drucken | 1 Kommentar »
Herbstlaub
5.11.2009 von Achim.
Herr,
die Blätter fallen von den Bäumen. Sanft rutschen sie von den Zweigen ab, kreiseln der Erde zu. Lass auch mich immer wieder wie diese Blätter in deine Hände gleiten. Halte mich und fang mich auf, wenn ich falle.
Amen.
Geschrieben in Leid, Geborgenheit | Drucken | 1 Kommentar »
Geborgenheit
2.1.2009 von Achim.
Meinem Gott gehört die Welt,
meinem Gott das Himmelszelt,
ihm gehört der Raum, die Zeit,
sein ist auch die Ewigkeit.
Und sein eigen bin auch ich.
Gottes Hände halten mich
gleich den Sternen in der Bahn;
keins fällt je aus Gottes Plan.
Wo ich bin, hält Gott die Wacht,
führt und schirmt mich Tag und Nacht;
über Bitten und Verstehn
muss sein Wille mir geschehen.
Geschrieben in Schöpfung, Geborgenheit | Drucken | Keine Kommentare »
Geborgenheit
2.1.2009 von Achim.
Gott,
in mir ist Dunkel-
aber bei dir ist Licht.
Ich bin einsam-
aber du verläßt mich nicht.
Ich bin mutlos-
aber du bringst mir Hilfe.
Ich bin unruhig-
aber du schenkst mir Frieden.
In mir ist Bitterkeit-
aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht-
aber du weißt den Weg für mich.
Dietrich Bonhoeffer
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