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- 9.3.2010: Was für ein Tag!
Blogroll
Archive für 2.1.2009
Politik und Schuld
2.1.2009 von Achim.
Herr,
ich habe gesündigt. Du weißt es schon längst.
Ich habe zu viel Gefallen an der Macht und dem Einfluss bekommen. Es ist mir zu Kopf gestiegen und hat mich gefangen genommen. Ich konnte nicht mehr für die Menschen, sondern nur noch für mich da sein. Alles, was mich interessiert hat, war wie ich wirke und welche Meinung die Menschen von mir haben. Dabei sind meine eigentlichen Aufgaben viel zu kurz gekommen. Ich habe schlechte Politik gemacht und mich nicht mehr eingesetzt. Dabei hatte ich doch so große Ziele. Ich wollte wirklich viel verändern, besser machen und nun? Vergib mir und hilf mir neu anzufangen. Danke! Amen.
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Nicht gewählt
2.1.2009 von Achim.
Vater,
sie haben mich nicht wieder gewählt. Ich bin sehr enttäuscht. Ob ich mich nicht genug für die Menschen eingesetzt habe? Ob ich falsche Politik gemacht habe? Ich weiss es nicht genau. Über vieles muss ich noch nachdenken. Hilf mir, nicht bitter zu werden. Vergib mir meine Schuld und schenke mir Weisheit für die Zukunft. Amen.
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Dienen
2.1.2009 von Achim.
Herr!
Ich will den Menschen dienen, nicht über sie herrschen.
Lass mich das bitte nie vergessen!
Danke. Amen.
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Politik
2.1.2009 von Achim.
Herr!
Ich bin gewählt! Eine große Last liegt nun auf meinen Schultern.
Werde ich sie tragen können?
Viele Menschen haben hohe Erwartungen an mich. Werde ich sie erfüllen können?
Viele Gruppen wollen gleichermaßen von mir vertreten werden. Werde ich ihnen gerecht werden können?
Herr, allein schaffe ich es nicht. Sei du bei mir. Erfülle mich mit deinem Geist. Rede zu mir und handle durch mich. Amen.
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politisches Amt
2.1.2009 von Achim.
Himmlischer Vater!
Ich bin in ein politisches Amt gewählt worden. Die Menschen hier haben mir ihr Vertrauen ausgedrückt. Sie haben Erwartungen an mich und möchten, dass ich Politik für sie mache. Herr, ich weiss, dass ich allein nicht viel ausrichten kann. Lass mich aber Vertrauen haben in deine Macht. Mit dir zusammen bin ich stark! Hilf mir, gute Politik zu machen. Damit es den Menschen hier besser geht und ich vor ihnen und vor dir mit reinem Gewissen stehen und reden kann. Amen.
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Schwanger!
2.1.2009 von Achim.
Herr,
hilf mir, ich bin schwanger! Das habe ich nicht gewollt. Ich habe Angst vor dem Kind, Angst vor der Verantwortung. Was wohl mein Mann/Freund dazu sagen wird? Herr, hilf mir weiter. Ich kann nicht mehr! Ich brauche einen Menschen, mit dem ich reden kann, ich brauche Hilfe. Herr, zeige mir, wie es weiter gehen soll.
Amen.
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Liebe
2.1.2009 von Achim.
O Herr, Du forderst von uns die Liebe.
Bitte stärke mich Schwachen in der Liebe, denn
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrheit ohne Liebe macht kritisch
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glauben ohne Liebe macht fanatisch
Lass mich nicht geizen mit der Liebe, denn
auch Du hast Sie uns im Übermaß geschenkt.
Amen.
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Leben
2.1.2009 von Achim.
Eine liebe Freundin aus Sarajevo schrieb mir:
“Jede Zeit unseres Leben hat seinen Wert…. Und obwohl der Himmel grau ist, lebt es sich weiter. Jeder Tag bringt etwas Neues und Lebendiges in unseren Leben. Also freu Dich auf jeden Tag Deines Lebens!!!”
Da kam mir folgender Gedanke:
Es müsste schon etwas großes
und Wunderbares geschehen,
damit ich glücklich sein kann.
Strahlender Sonnenschein am Morgenhimmel.
Das Lied eines Vogels auf dem Gartenzaun.
Gänseblümchen an Straßenrändern.
Worte von Menschen, die wir mögen.
Ein Abendrot in der Dämmerung.
Geschieht nicht jeden Tag etwas Großes und
Wunderbares? Grund genug glücklich zu sein.
Jeden Tag.
Isolde Strohle (16) aus: Marcus C. Leitschuh (Hrsg.) Fit für Gott - Gebete und Texte junger Christen, Pattloch Verlag
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Wissen wo es langgeht
2.1.2009 von Achim.
“Wissen, wo’s langgeht”
Manche Menschen wissen Bescheid.
Manche Menschen wissen, wo’s langgeht.
Sie haben auf jede Frage eine Antwort.
Da gibt es ein glasklares
Schwarz oder Weiß,
Ja oder Nein,
Gut oder Böse.
Da gibt es kein Vertun.
Solche Menschen machen mir Angst.
Sie lassen keinen Freiraum -
freien Raum für Aufbrüche,
freien Raum für Durchbrüche,
freien Raum für Einbrüche,
freien Raum für Träume, Zweifel, Ängste.
Freien Raum lassen sie nicht,
die Menschen, die immer wissen, wo’s langgeht.
Aber ich weiß auch etwas:
Die Bibel erzählt von Menschen,
die zweifeln (wie Thomas),
die Angst haben (im Seesturm),
die den Aufbruch wagen (wie Abraham),
(ohne zu wissen, wo’s langgeht)
die sich auf den Weg machen (nach Emmaus),
die sich auf ganz Neues einlassen (nach Pfingsten).
Menschen auf dem Weg.
Menschen auf der Suche.
Menschen mit Visionen.
Das ist beruhigend zu wissen.
Für meinen Lebensweg.
Weil ich manchmal nicht weiß, wo’s langgeht.
Christoph Müer (31) aus: Marcus C. Leitschuh (Hrsg.) Fit für Gott - Gebete und Texte junger Christen, Pattloch Verlag
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Leben
2.1.2009 von Achim.
Lieber Gott!
wie die Überreste einer schönen Feier;
wie die Fetzen eines wunderbaren Lebens;
wie die Musik aus einen vergessenen Traum;
wie die vertrocknete Blume im Winter
wie der Stummel der Zigarette von gestern;
wie der schmutzige Koffer einer vergangenen Reise;
wie die Lauge einer geplatzten Seifenblase;
ist so mein Leben?
Danke Gott, daß mit Dir das leben reicher wird!
Anne Morgenschweis aus: Marcus C. Leitschuh (Hrsg.) Fit für Gott - Gebete und Texte junger Christen, Pattloch Verlag
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